CPS Meter

GUIDE 08

Fakten zu durchschnittlichen CPS — warum es kein „Top x %“ gibt

Die Grenzen der im Netz kursierenden CPS-Durchschnittswerte, was echte Studien wie der Finger-Tapping-Test gemessen haben und wie du Ergebnisse sinnvoll vergleichst.

Nach einem CPS-Test fragt man sich schnell: „Bin ich damit eher schnell?“ Im Netz kursieren viele Zahlen zu durchschnittlichen CPS, doch CPS Meter zeigt weder Perzentile noch Ranglisten. Hier erfährst du warum – und welche echten Studien du heranziehen kannst.

CPS-Durchschnittswerte im Netz

Viele CPS-Seiten nennen Durchschnittswerte oder Ranglisten, verraten aber meist nicht, wer mit welcher Hardware, wie lange und mit welcher Technik gemessen hat. Zudem interessieren sich die Besucher solcher Seiten ohnehin überdurchschnittlich für Klickgeschwindigkeit und repräsentieren nicht die Allgemeinbevölkerung. Schon eine andere Messdauer (1 statt 60 Sekunden) verändert den Wert stark – Vergleiche mit Zahlen unter anderen Bedingungen führen daher leicht in die Irre.

Der Finger-Tapping-Test in der Forschung

In der Neuropsychologie gibt es den Finger-Tapping-Test (Finger Tapping Test). Er ist Teil der Halstead-Reitan-Testbatterie: Die Hand liegt auf einer Platte, und mit dem Zeigefinger wird 10 Sekunden lang so schnell wie möglich auf die Taste eines mechanischen Zählers getippt; mehrere Durchgänge werden gemittelt. Der Test dient zur Beurteilung der motorischen Geschwindigkeit und der Hirnfunktion.

In solchen Studien sind Testgerät, Handhaltung und Messdauer streng vorgegeben. Bei Mausklicks unterscheiden sich Tastengewicht, Klicktechnik und Messdauer – die Testnormen lassen sich daher nicht einfach auf CPS-Ergebnisse übertragen.

Was CPS Meter dir zeigt

Sobald es belastbare Vergleichswerte gibt, ergänzen wir sie mit Quellenangabe.

So vergleichst du Ergebnisse richtig

Quellen

Jetzt testen →